Klang:Wanderung

Klang:Wanderung mit SOIL

Eine Kooperation mit dem Weingut Georg Toifl im Rahmen des WEIN/4-Festivals 2026

BESETZUNG

Flora Geißelbrecht
Viola, Komposition
Anna Koch
Klarinette, Komposition
Ralph Mothwurf
E-Gitarre, Electronics, Komposition
David Six
Piano, Keys, Percussion, Komposition
Simon Zöchbauer
Trompete, Komposition

PROGRAMM

23. & 24. Mai 2026 |
17 Uhr Wanderung, 19:30 Uhr Konzert

Weingut Georg Toifl, Dreiquantenweg 14, 2070 Kleinhöflein bei Retz

EINTRITT

Ticketoptionen:
Konzert & Wanderung | Nur Konzert

Im Mai, wenn die Reben schon erste Fruchtansätze tragen, lädt das Ensemble SOIL zu einem Spaziergang durch die Weingärten Kleinhöfleins. In der Ferne werden bereits Klänge hörbar, die sanft mit der Natur verschmelzen, bis die Musiker:innen Flora Geißelbrecht, Anna Koch, Ralph Mothwurf, David Six und Simon Zöchbauer an mehreren Stationen sichtbar werden. Ihre eigens komponierten Stücke nehmen Bezug auf Landschaft und Boden, der die Qualität des Weins prägt. Bodenexperte Thomas Peham eröffnet mit kurzen Anekdoten neue Perspektiven auf Bodenleben, Landwirtschaft und Klimawandel. Den Abschluss bildet ein Konzert im Amphitheater des Weinguts Toifl, das auch unabhängig von der Wanderung besucht werden kann.

Die „Klang:Wanderung“ des Ensembles SOIL verbindet zeitgenössische Musik mit Wissen zu Boden, Landwirtschaft und Klimawandel. Als Performance Lecture führt sie Naturerlebnis, Klangkunst und wissenschaftliche Impulse zusammen. Die Weingärten des Weinviertels – stark von klimatischen Veränderungen betroffen – bieten dafür einen unmittelbaren Kontext. Sinnlich wie gedanklich soll für die Bedeutung gesunder Böden und nachhaltigen Weinbaus sensibilisiert werden und die ökologischen Zusammenhänge des „Was geht ab?!“-Festivalmottos erfahrbar zu machen.

Programmablauf: 
17:00–18:30 Uhr: Klang:Wanderung durch die Weinfelder
18:30–19:00 Uhr: Pause ((kulinarisches Angebot: www.diezwoaweinviertla.at)
19:00–20:00 Uhr: Konzert im Amphitheater
20:00–20:30 Uhr: Ausklang
 
Das Programm findet auch bei Schlechtwetter statt, mit Ausweichmöglichkeit in Innenräume.

www.minicospace.at | www.georgtoifl.wine | www.viertelfestival.at

Für eine umweltfreundliche Anreise bestehen folgende Möglichkeiten:
 
Stündliche Verbindung mit dem REX3 über Wien Handelskai, Zellerndorf, Retz
13:44 Wien Meidling – 15:22 Unterretzbach
14:44 Wien Meidling – 16:21 Unterretzbach
 
21:09 Unterretzbach – 22:44 Wien Meidling
22:09 Unterretzbach – 23:44 Wien Meidling
 
Gehzeit Bahnhof Unterretzbach – Weingut Georg Toifl: 30 min (2 km)
Gehzeit Bahnhof Retz – Weingut Georg Toifl: 60 min (4,5 km)
Die Fahrradmitnahme ist im REX3 begrenzt möglich 
 

Alternativ möchten wir Sie dazu ermuntern, sich zu Mitfahrgelegenheiten zusammenzuschließen. Bitte nutzen Sie dazu folgende Tabelle: https://docs.google.com/spreadsheets/d/1s_C6ZAvZXuUrZr16mCjOefJdgy0qgrZaLM0x1smoDnI/edit?usp=sharing 

(c) Sebastian Schmid

Selbst/Bestimmt

Abschlusskonzert

Schul-Community-Projekt „Selbst/Bestimmt“

BESETZUNG

Schüler:innen der MS Brüßlgasse
Klasse 1b, 2a, 3a
Studierende der mdw
Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
András Dés
Percussions
Verena Giesinger
Chor, Workshopleitung
Yasmin Hafedh (Yasmo)
Stimme, Text, Workshopleitung
Lukas Kranzelbinder
E-Bass, Arrangements, Workshopleitung
Sonja Pfennigbauer
Tanz, Workshopleitung
David Six
Keys

PROGRAMM

13. Mai 2026 | 11 Uhr 
Wiener Konzerthaus, Lothringerstraße 20,
1030 Wien

EINTRITT

Wir bitten um Voranmeldung unter welcome@minciospace.at

Eine Kooperation vom Wiener Konzerthaus und minciospace_. Gefördert vom Bundesministerium für Bildung. Gefördert durch die Bezirksvertretung – Ottakring, Bezirksvorsteherin Stefanie Lamp

minciospace_, das Wiener Konzerthaus und die MS Brüßlgasse laden am 13. Mai 2026 um 11 Uhr zum Abschlusskonzert des Schul-Commu­nity-Projektes Selbst/Bestimmt. 25 Schüler:innen haben sich in den ver­gangenen Wochen kreativ mit Themen wie Demokratie, Mitbestimmung sowie Macht und Ohnmacht auseinandergesetzt und wurden in Work­shops von Künstler:innen verschiedener Disziplinen begleitet. Dabei ha­ben sie ihre Erfahrungen und Erlebnisse künstlerisch umgesetzt und sich mit verschiedenen Fragen beschäftigt: Wo erleben sie selbst Einfluss und Mitbestimmung, wo Grenzen und Ohnmacht? Was bedeutet es, Verant­wortung zu tragen – oder sich machtlos zu fühlen? Welche Vorstellungen haben sie von Fairness, Mitbestimmung und Zusammenleben? Selbst/Bestimmt möchte so Selbstbestimmung und Empowerment fördern – und Mut machen, die eigene Stimme wahrzunehmen und zu erheben.
 
Während Verena Giesinger sich Stimme und Chor widmet, Lukas Kranzelbinder die Band formiert und Rhythmusworkshops gibt und Sonja Pfennigbauer Choreografien sowie performative Elemente erarbeitet, widmet sich Yasmo im Workshopformat Hörbar! der gemeinsamen Entwicklung mehrsprachiger Texte, Moderation und Bühnenpräsenz.
schwarz

A different kind of heartbreak

A different kind of Heartbreak

Songs, stories, and jokes of Heart

BESETZUNG

Athanasia Kontou
Text, Musik und Performance
Gerhild Steinbuch
Textberatung
Terence Hartnett
Comedyberatung
Angelica Castello
Musikberatung
Mary Kate O’Flanagan
Comedyberatung

PROGRAMM

21. April 2026, 19:30
minciospace_, Minciostraße 17, 1150 Wien

Warnhinweis über im Programm vorkommende Inhalte: sexuelle Anspielungen, Krankheit, körperliche Schmerzen, psychische Erkrankungen, Bezugnahme auf Suizid.

Dies ist eine Geschichte über Herzschmerz. Nicht so, wie du denkst, sondern anders. „A different kind of Heartbreak“ ist ein Solo-Programm von Athanasia Kontou, das sich schwer einordnen lässt. Von Athanasia selbst als „queeres Storytelling“ beschrieben, verbindet es experimentelle Musik mit Singing/Songwriting und Stand-up-Comedy mit der persönlichen Geschichte einer lebensverändernden Herzoperation und dem langen, steinigen Weg der Genesung.

Alle Medien werden genutzt, um die Erfahrung authentisch, tiefgründig, witzig und mit viel Humor darzustellen. Es wird sehr persönlich, wenn Athanasia Musik zu Aufnahmen ihrer Tagebucheinträge spielt, Lieder über Schmerz singt und Witze über Angstzustände erzählt. Letztendlich geht es in der Show aber darum, die Verletzlichkeit, die alle Menschen teilen, anzunehmen und daraus Stärke zu schöpfen.

19:30 minciospace_, um Reservierung wird gebeten (athanasiakontou95@gmail.com).

OHR AUF ZUNGE

OHR AUF ZUNGE

Experimentelle Musik durch die kulinarische Linse

BESETZUNG

Flora Geißelbrecht
Kulinarische Programmtexte
Eva Reiter
Viola da Gamba
Peter Herbert
Kontrabass
Judith Schwarz
Drums

PROGRAMM

6. März 2026, 19:30
minciospace_, Minciostraße 17, 1150 Wien

EINTRITT

„Pay as you can“ mit Richtwert
10 – 15 – 20 €
Abendkasse

Kartenreservierung:
welcome@minciospace.at

Reservierung dringend erbeten.

OHR AUF ZUNGE ist kein Dinner mit Musikbegleitung. Die Fingerfoods aus Flora Geißelbrecht Küche, die das Publikum auf die Hand bekommt, sind nicht mehr und nicht weniger als kulinarisch verschlüsselte Programmtexte, mit denen man ein Stückweit tiefer in die Musik eintauchen kann.
Feinfühlig ausgehörte Kompositionen von drei Solomusikerinnen, welche ihre klangliche Gewürzpalette an den Tellerrändern von Jazz und zeitgenössischer Musik gleichermaßen einzusetzen wissen. Dazwischen bringen die drei Klangköch*innen ihre Kreativität in gemeinsamen Improvisationen zum Ausdruck, für welche es dann am Publikum liegt, ihre Ohren auf die Zunge zu legen und den kulinarischen Programmtext zu assoziieren.

Eva Reiter, Viola da Gamba
Peter Herbert, Kontrabass
Judith Schwarz, Drums
Flora Geißelbrecht – Kulinarische Programmtexte

19:30 minciospace_, Reservierung dringend erbeten (welcome@minciospace.at).

Veranstaltung von artemporis & minciospace_, mit freundlicher Unterstützung der Stadt Wien und des SKE-Fonds.
Titelbild (c) Camilla Geißelbrecht

NACHBARIN [a diverse narrative]

(c) Julia Geiter

Der Musikalische Adventkalender lädt ein: Julia Lacherstorfer – NACHBARIN [a diverse narrative]

BESETZUNG

Julia Lacherstorfer / Konzept, Komposition, Violine, Synth, Harmonium, Stimme
Sophie Abraham / Cello, Stimme
Miriam Adefris / Harfe, Stimme
Lukas Froschauer / Klangregie

ZEIT / ORT

15. Dezember 2025 um 19:00 Uhr
minciospace_, Minciostraße 17, 1150 Wien

EINTRITT

Der Ticketvorverkauf startet ab
15. Oktober 2025 über den
„Musikalischen Adventkalender“:
Ticketvorverkauf.

 Nach SPINNERIN, dem ersten Projekt von Julia Lacherstorfer, das sich bewusst weiblichen Narrativen zuwendet, präsentiert die vielseitige Musikerin das transkulturelle Musikprojekt NACHBARIN [a diverse narrative]. Lacherstorfer ist stets auf der Suche nach Perspektiven und Erkenntnissen außerhalb der gewohnten Bubbles und Filterblasen.
„… genau das interessiert mich. Was meine Nachbar:innen erleben, ob sie nun direkt neben mir wohnen, oder viele Kilometer weit weg. Ob sie ihre Wurzeln hier in Österreich haben, oder anderswo. Rund ein Viertel meiner österreich:ischen Nachbar:innen haben eine Migrationsbiografie, von ihnen will ich lernen, anstatt über sie zu hören.“

Die von Lacherstorfer hörbar gemachten Lebensgeschichten erzählen etwa von der Erfahrung mit psychischer Erkrankung, Fluchterfahrungen oder allgegenwärtigem Alltagsrassismus.

NACHBARIN [a diverse narrative] ist ein transkulturelles Musikprojekt, das unterschiedliche Lebensrealitäten in Musik übersetzt, mit den handwerklichen Mitteln von dialogischen Interviews, Komposition, Film und Fotografie. Musik kann so viele Brücken bauen. Sie kann uns Trost spenden und halten. Sie kann uns wachrütteln und ihre Finger in die offenen Wunden legen, sodass wir endlich dorthin fühlen, wo es schmerzt. Ob im Kollektiv, oder individuell. Sichtweisen werden weiter, Narrative werden vielfältiger. Und dann passiert Veränderung.

Mehr Infos über den „Musikalischen Adventkalender“ hier.

OHR AUF ZUNGE

OHR AUF ZUNGE

Experimentelle Musik durch die kulinarische Linse

BESETZUNG

Flora Geißelbrecht
Kulinarische Programmtexte
Susanna Gartmayer
Bassklarinette
Ingrid Schmoliner
präpariertes Klavier
Sophie Katharina Schollum
Flöte & Bassflöte

PROGRAMM

13. Dezember 2025, 19:30
minciospace_, Minciostraße 17, 1150 Wien

EINTRITT

„Pay as you can“ mit Richtwert
10 – 15 – 20 €
Abendkasse

Kartenreservierung:
welcome@minciospace.at

Reservierung dringend erbeten.

OHR AUF ZUNGE ist kein Dinner mit Musikbegleitung. Die Fingerfoods aus Flora Geißelbrecht Küche, die das Publikum auf die Hand bekommt, sind nicht mehr und nicht weniger als kulinarisch verschlüsselte Programmtexte, mit denen man ein Stückweit tiefer in die Musik eintauchen kann.
Feinfühlig ausgehörte Kompositionen von drei Solomusikerinnen, welche ihre klangliche Gewürzpalette an den Tellerrändern von Jazz und zeitgenössischer Musik gleichermaßen einzusetzen wissen. Dazwischen bringen die drei Klangköch*innen ihre Kreativität in gemeinsamen Improvisationen zum Ausdruck, für welche es dann am Publikum liegt, ihre Ohren auf die Zunge zu legen und den kulinarischen Programmtext zu assoziieren.

Susanna Gartmayer, Bassklarinette
Ingrid Schmoliner, präpariertes Klavier
Sophie Katharina Schollum, Flöte & Bassflöte
Flora Geißelbrecht – Kulinarische Programmtexte

19:30 minciospace_, Reservierung dringend erbeten (welcome@minciospace.at).

Veranstaltung von artemporis & minciospace_, mit freundlicher Unterstützung der Stadt Wien und des SKE-Fonds.
Titelbild (c) Camilla Geißelbrecht

Für/Sorge_Showing

Für/Sorge_ Showing #3 | Ein Einblick in Projekte von und aus dem minciospace_

BESETZUNG

mit Musiker:innen des minciospace_ Arbeitskreises und Artist in Residence

Flora Geißelbrecht
Bratsche, Stimme
Leoniemaria Grössl
Geige
Viktoria Hofmarcher
Klarinette
Anna Koch
Bassklarinette
Ralph Mothwurf
E-Gitarre, Electronics
David Six
Klavier, Electronics
Sophie Trobos
Geige
Anna Reisigl
Solo Bass, Effekte
Max Zaloudek
Gitarre, Stimme
Simon Zöchbauer
Trompete
Artist in Residence: Tahereh Nourani
E-Bass
Nicole Kiruka
E-Bass
Katrin Hauk
E-Bass
Jakob Schneidewind
E-Bass

ZEIT / ORT

11. November 2025 um 19:00 Uhr
minciospace_, Minciostraße 17, 1150 Wien

EINTRITT

„Pay as you can“ mit Richtwert
15 – 20 – 25 €
Vorverkauf hier & Abendkasse nach Verfügbarkeit

Limitierte Plätze

Für/Sorge_Showing:

Am 11. November findet bereits das dritte minciospace_Showing vor Ort im minciospace_ statt. In gemütlicher Wohnzimmeratmosphäre präsentieren wir eine vielfältige Werkschau neuer Projekte, die im, mit oder rund um den minciospace_ im Rahmen des Jahresthemas „Für/Sorge: Was brauchst du für ein Wir?“ entstanden sind. Musiker:innen des minciospace_ Arbeitskreises sowie ein:e Artist in Residence wenden sich – solo oder im Ensemble – auf ihre ganz eigene Weise dem Thema Fürsorge zu und präsentieren die Ergebnisse ihrer Arbeit im Laufe des Abends.

Gedanken zum Jahresthema:

Uns um Andere zu sorgen fällt uns oft leichter, als um uns selbst. Uns um unsere Familien oder andere Gemeinschaft zu kümmern, ist für viele von uns eine Selbstverständlichkeit. Doch geht die Sorge uns an, haben wir oft nicht gelernt, eigene Bedürfnisse zu erkennen, zu benennen und gesunde Grenzen zu ziehen. Besonders in belastenden Situationen zeigt sich aber, wie essenziell diese Fähigkeit ist, um unsere psychische Balance im Gleichgewicht zu halten. Nehmen Sorgen Überhand, entwickeln sie schnell ein Eigenleben und verursachen destruktive Kettenreaktionen im Kopf.

Fürsorge hat aber auch ein Geschlecht: Weibliche Personen* leisten 70% mehr unbezahlte Care-Arbeit als Männer* und diese überholten Rollenzuschreibungen führen zu schlechterer Bezahlung und Altersarmut.

Dabei ist Care-Arbeit essenziell! Angesichts multipler Krisen müssen wir diese patriarchalen Muster verlernen, Strukturen verändern und Kindern – unabhängig vom Geschlecht – vermitteln, wie wichtig es ist, für sich und andere zu sorgen. Nur so können wir gemeinsam die notwendige Care-Arbeit für Gesellschaft und Planet leisten.

_________

Danke an die Kulturabteilung der Stadt Wien, das BMWKMS, den 15. Bezirk – Rudolfsheim-Fünfhaus und die SKE für die Unterstützung des Projekts!

Einblicke minciospace_Showing #3:

Expert:innenstammtisch mit Manu Delago

(c) Simon Rainer

Expert:innengespräch mit Manu Delago im minciospace_

 

MIT

Manu Delago – Musiker

ZEIT / ORT

28. Oktober 2025
Get-in: 18:00 Uhr
Beginn: 18:30 Uhr
minciospace_, Minciostraße 17, 1150 Wien

EINTRITT

Anmeldung notwendig.
Mail an: welcome@minciospace.at

begrenzte Teilnehmer:innenzahl!

 

 

Über die Verbindung von künstlerischer Praxis und ökologischer Verantwortung – mit Screening von „From the Alps to the North Sea“.

Im zweiten Expert:innengespräch unter dem Jahresthema „Für/Sorge“ ist der Musiker und Komponist Manu Delago zu Gast. Bekannt für seine Auseinandersetzung mit ökologischen Themen in seiner Musik, werfen wir gemeinsam einen Blick auf seine „ReCycling Tour“ – eine nachhaltige Konzertreise per Fahrrad – und sehen den dazu entstandenen Film „From the Alps to the North Sea“.

Impulse geben zudem seine Projekte „Parasol Peak“ und „Environ Me“, in denen Delago das Verhältnis zwischen Mensch und Natur auf besondere Weise erforscht. Diese Arbeiten eröffnen neue Perspektiven auf musikalische Entwicklung, künstlerische Haltung, Touring und die Art, Musik auf die Bühne zu bringen.

Im Gespräch geht es um die Verbindung von künstlerischer Praxis und ökologischer Verantwortung: Welche Rolle spielt Fürsorge für Umwelt und Gesellschaft in Delagos Arbeit? Welche Chancen und Herausforderungen entstehen aus nachhaltigem Touring und ressourcenschonendem Arbeiten? Und wie kann Musik zu einem bewussteren Umgang mit unserer Umwelt beitragen?

Der Abend lädt ein zu Austausch, Fragen und gemeinsamen Überlegungen, wie Fürsorge und Nachhaltigkeit in der künstlerischen Praxis ineinandergreifen können.

Über Manu Delago

Manu Delago ist ein österreichischer Hangspieler, Perkussionist und Komponist. Er studierte klassisches Schlagwerk am Mozarteum in Innsbruck, Jazz-Schlagzeug an der Guildhall School of Music and Drama und Komposition am Trinity College of Music. 2003 entdeckte er das Hang, begann intensiver zu komponieren, gründete eigene Ensembles und konzertierte seit 2007 in verschiedensten Formationen in über 20 Ländern, unter anderem in der Royal Albert Hall, Carnegie Hall, dem Sydney Opera House und beim Fuji Rock Festival.

Das Video Freeze (2017), gedreht in den Alpen, markierte den Beginn seiner verstärkten Auseinandersetzung mit Naturthemen und führte zu Parasol Peak (2018) – einem mehrfach ausgezeichneten Album und Film, in dem er ein Ensemble auf einer Bergexpedition in den Alpen leitete.

Seine Umweltfokussierung setzte er mit der nachhaltigen ReCycling Tour (2023) fort – einer Fahrrad-Konzerttour von Innsbruck nach Amsterdam über 1.500 km, 18 Konzerte und 28 Tage – und spiegelt sich auch in seinem Album Snow From Yesterday (2024) wider. Das Album thematisiert die Auswirkungen des Klimawandels, den Lauf der Zeit, Generationen und die Vergänglichkeit des Lebens. Es entstand in Zusammenarbeit mit dem Vokaltrio Mad About Lemon, mit dem er derzeit auf Tour ist.

Punk as F*ck

PUNK as F*CK: Die Szene aus FLINTA-Perspektive

MIT

Diana Ringelsiep und Ronja Schwikowski

ZEIT / ORT

21. September 2025 um 19:00 Uhr
minciospace_, Minciostraße 17, 1150 Wien

EINTRITT

Tickets unter: 
https://ntry.at/ringelsiep

 

„PUNK as F*CK: Die Szene aus FLINTA-Perspektive“
Herausgegeben von Diana Ringelsiep und Ronja Schwikowski
VÖ-Termin: 29.08.2022, Ventil Verlag


Das Akronym FLINTA steht für „Frauen, Lesben, Intersexuelle-, Nicht-Binäre-, Transgender- und Agender-Personen“. Der Begriff dient der Sichtbarmachung von Geschlechtsidentitäten und eint somit alle Menschen, die von patriarchalen Strukturen betroffen sind – auch und gerade in der Punkszene. Letztere ist nämlich bis heute sehr männerdominiert, weshalb sie sich in puncto Machtgefüge nicht wirklich von der gern attackierten Mainstream-Gesellschaft unterscheidet. Doch viele FLINTA-Punx sind nicht mehr bereit, diese Zustände in der Szene zu akzeptieren – sie fordern lautstark mehr Reflexionsbereitschaft und das Recht auf Mitgestaltung ein. Oder wie es die beiden Herausgeberinnen Diana Ringelsiep und Ronja Schwikowski in ihrem Vorwort zu „PUNK as F*CK“ benennen: „Wir möchten Menschen eine Plattform geben, die es leid sind, in ihrem subkulturellen Umfeld bloß gesehen, aber nicht gehört zu werden.“

50 beitragende FLINTA sprechen in „PUNK as F*CK“ über ihre individuellen Erfahrungen sowie ihren persönlichen Zugang zu Punk.
Die Autor*innen berichten davon, was sie als FLINTA in der Szene erleben bzw. erleben mussten. Gleichzeitig gehen sie darauf ein, was
ihnen Punk bedeutet und warum es sich aus ihrer Sicht für diese Subkultur zu kämpfen lohnt. Dabei herausgekommen sind 50 unterschiedliche Erfahrungsberichte, die einen unmittelbaren Einblick in den Alltag von FLINTA verschiedenster biografischer Hintergründe gewähren. Mit dabei sind Szeneakteuer*innen, Fanzine-Macher*innen, Punk-Fans und selbstverständlich Musiker*innen wie Saskia Lavaux von Schrottgrenze, Annette Benjamin von Hans-A-Plast oder Patti Patex. Aber auch Modesignerin Liza Sew, Autorin Veronika Kracher und die Bundestagsabgeordnete Tessa Ganserer kommen zu Wort.

we:create

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Abschlusskonzert

BESETZUNG

Yvonne Moriel  – Saxophon
Maximilian Kaster – E-bass und Kontrabass
Leonie Grössl – Geige und Gesang
Fabian Schiel – Gitarre und Synths
Julia Gradl – Gesang und Klavier
Antonia Kapelari – Trompete
Anna-Maria Schnabel – Gesang und Klavier
Anna Reisner – Gesang und Trompete
Andreas Semlitsch – Geige
Tamara Kiechle – Geige
 
Simon Zöchbauer – Leitung
Hannah Weis – Organisation
Florian Six – Technik
 
 
 
 

PROGRAMM

17. Mai 2025, 19:00
minciospace_, Minciostraße 17, 1150 Wien

EINTRITT

„Pay as you can“ mit Richtwert
10 – 15 – 20 €
Abendkasse

Kartenreservierung:
welcome@minciospace.at

Reservierung dringend erbeten.

Das we:create Abschlusskonzert im Minciospace gibt Einblicke in den Entwicklungsprozess elf kreativer Köpfe, deren gemeinsame Reise im Herbst 2024 begann. Acht Referent*innen verschiedener musikalischer Hintergründe standen den Musiker*innen in Form von Einzelunterricht und Gruppensessions zur Seite und begleiteten sie durch Höhen und Tiefen des eigenen Schaffensprozesses. Beim Abschluss präsentieren die Teilnehmenden ihre selbstkomponierten Stücke.
 
Das Publikum erwartet eine spannende Mischung von musikalischen Werken die von Genres wie freier Improvisation, Klassik, Jazz, Neuer Musik, Elektronik und Volksmusik beeinflusst sind. Auf der Bühne zu sehen sind Instrumentalist*innen, Improvisator*innen, Elektroakustiker*innen, Sänger*innen und Komponist*innen, die auf ihre ganz individuelle Art ihrer Kreativität Ausdruck verleihen.
 
 
we:create ist ein ganzjähriges Werkstatt-Format in Kooperation mit dem Festival wellenklænge.