A place to connect
At Minciostraße 17 in Vienna's 15th district, a new centre for music, artistic development and collective exchange about a livable future for all is being created, as well as a place where the role of art as a means of supporting social transformation is being explored. Since June 2021, artists have had access to the former 750 m² antiquities depot as a temporary use building, while the minciospace_ team, together with experts, plans the redesign and renovation of the future building.
Einfluss, Abhängigkeit und Selbstermächtigung: Unser Jahresthema 2026 widmet sich der Ohn/Macht in all ihren Facetten und bildet den Rahmen für unsere Veranstaltungen, Events und Ereignisse vor Ort.
Wer Macht hat, hat Einfluss.
Auf Menschen, Institutionen, das Denken und Verhalten von Personen und Gruppen. Macht ist eine Fähigkeit, machen ist ein Tun-Wort. Ohne Macht zu sein hingegen, ist eine Emotion. Die Erfahrungen von Hilflosigkeit und fehlenden Einflussmöglichkeiten, von Machtlosigkeit, können bei Betroffenen Angst, Wut, Frustration und Scham auslösen. In besonders traumatischen Fällen können sich Ohnmachtsgefühle in Folge auch ins pathologische Gegenteil verkehren, in Allmachtsfantasien und einem erhöhten Bedürfnis nach Kontrolle – die Opfer-Täter-Kreislaufspirale beginnt.
Wer Macht hat, trägt Verantwortung.
Gerade werden wir wieder Zeug:innen davon, was es bedeutet, wenn zu viel Macht in die falschen Hände gerät. Wenn Staatsoberhäupter narzisstische Charakterzüge und psychopathologische Symptome aufweisen – und welche Gefahr das weltweit darstellen kann. Hier wird Machtmissbrauch ganz offen gelebt, und wir alle müssen dabei zuschauen.
Viel weniger sichtbar ist hingegen das Fehlen von Macht. Menschen, die keinen Einfluss nehmen können, bleiben oft unsichtbar. Manche gesellschaftliche Arbeit, wie Care-Arbeit oder Arbeit in der Pflege, wird kaum anerkannt, wiederum andere Menschen erfahren Einschränkungen, die ihre Teilhabe verhindern, weil sie vielleicht eine (unsichtbare) Behinderung haben, keine eigene Wohnung oder keinen Pass besitzen. Ohne Teilhabe keine Demokratie, ohne Demokratie keine Freiheit. Wollen wir diese Ungleichverteilung von Macht in Angriff nehmen, müssen wir uns mit -ismen auseinandersetzen: Rassismus, Kapitalismus, Klassismus, Ableismus – und natürlich dem Patriarchat. Wir müssen Care-Arbeit sichtbar machen, die Rechte der Natur anerkennen, Biodiversität schützen und Räume schaffen, die demokratische Teilhabe, Selbstermächtigung und Freiheit für alle ermöglichen. Hier laut zu werden, für andere einzustehen und die eigenen Möglichkeiten zu nutzen, liegt an uns – an jenen, die das Privileg haben, über eine Stimme zu verfügen, die gehört wird.
‘SOIL – Songs from the Underground’
An interdisciplinary music project that makes the soil, its biodiversity and the invisible beneath it audible.








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